Interessante Neurungen sind unter anderem:
– Begrenzung des durchschnittlichen ohrangepassten Schalldruckpegels auf 99dBSPLeq(A). Das klingt im ersten Moment kryptisch, aber um es den Nicht-Technikern zu verdeutlichen: 99dBSPL ist die Lautstärke, bei der die Nachbarn schon längst zum zweiten Mal die Polizei geholt haben. Nicht zu leise und nicht zu laut, absolut perfekte Konzertlautstärke, ohne danach ein Pfeifen in den Ohren zu haben.
– Der Veranstalter ist verpflichtet vor dem Konzert auf hohe und damit gesundheitsgefährdende Lautstärken hinzuweisen. Nach diesem Hinweis (wie der durchgeführt werden soll ist nicht geklärt) haben die Besucher Gelegenheit ihr Geld an der Kasse wieder zu bekommen. Für jeden Besucher, der sich dieser Gefahr dennoch stellen möchte, hat der Veranstalter ein paar Ohropax und ein Heftchen bereit zu stellen das über die Gefahren von hohen Lautstärken informiert. Darüberhinaus sollen über kleine „Lautstärke-Ampeln“ den Besuchern die Gefahr visualisiert werden...
Diese Regelungen klingen zwar im ersten Moment ein wenig bürokratisch und übervorsichtig, aber gehen in die richtige Richtung. Ich bin gespannt wie sie in der Praxis umgesetzt werden...
Viele Grüße
Philipp
del.icio.us · digg this · spurl · reddit · furl this
Comments (3)



The Last Drug (2008) 