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avatar Tja, mit Neuem kommen neue Probleme...;) Als Stefan vor gut zwei Monaten - schwer beladen mit (VEB: volkseigenen;) Harddisks - am Bahnhof Zürich auf mich wartete, wusste ich von all dem noch nichts.

Doch schon bald, kurz nach dem Mounten der Harddisks, als ich das Material anschauen wollte, stolperte ich über den nicht allzu amüsanten Effekt, die Ware weder mit QuickTime-Player, VLC noch mit Final Cut selbst abspielen zu können: der Codec fehlte.

Die volkseigene Kamera produziert ihr digitales Material in einem Codec namens CineForm HD. Beta - zumindestens für Mac. Nachdem ich auf der CineForm-Website (für Neugierige: Link steht unten) vergebens nach einem kostenlosen Mac-CineForm-Codec gesucht hatte, fand ich denselben plötzlich unter meinen Downloads. Gott (oder sonst wer) weiss woher.

Nun, kurzerhand installiert war CineForm plötzlich den Herren QuickTime-Player sowie auch - o grosses Wunder - Final Cut, genehm.

Der Schneidespass ging los. Leider musste ich das Material immer rendern, nachdem ich es in die FinalCut-Timeline eingefügt hatte - etwas schade für ein "echtzeit"-Schneitsystem.

Aber das ganze hat sich eine Woche später sowieso von selbst in höchsteiegener Autonomie erledigt: Sobald ich den Playhead auf einen CineForm-Clip in der Timeline gesetzt habe, verabschiedete sich Final Cut auf verräterisch-französische Art sang- und klanglos.

Einige Tage und ein halbes Duzend Forum-Posts später habe ich mich dazu durchgerungen, das ganze Material von CineForm nach ProRes 422, ein neuer, von Apple entwickelter Codec, umzurechnen.

Nun war es Zeit für einen Kaffee: Gut 3 Tage würde es dauern, das ganze Material umzurechnen. Und um den Spassfaktor noch entschieden zu erhöhen, ist ProRes 422 mit 220Mbit pro Sekunde noch fast drei mal so gross wie CineForm. Toll. Mein volkseigener RAID reicht nicht mehr.

Szehne 2, 3 und 4 sind umcodiert - die nächsten warten noch auf weitere Harddisks;)

Und zum krönenden Abschluss noch was Positives: Mit ProRes 422 hat das Material (von Auge gesehen zumindestens) nicht den geringsten Qualitätsverlust erlitten und lässt sich problemlos in Echtzeit schneiden - ein wahres Vergnügen!

Volkseigene Grüsse
eurer Video-Konverter

Links zum Thema:

avatar

Hello World

 

Nun, wie ihr sicher auf der Frontseite gelesen habt hatte ich die Ehre, "Die letzte Droge" das erste mal auf einen Mac zu bringen und bin im Moment am Schneiden der zweiten Szene (wobei man sagen muss, dass die zweite die erste ist, da Nr. 1 nicht existiert;).

 

Ich werde in diesem Blog hier künftig immer wieder mal etwas über meine Fortschritte und Probleme bei der Postproduktion berichten und helfe selbstverständlich auch gerne jedem Macianer, der sich gerne mit DLD befassen will!

 

See u, Remo






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