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VEB FILM Leipzig
VEB @ Breitband
Geschrieben von Stefan Kluge   
Thursday, 21. February 2008
"Breitband" ist ja eigentlich immer wieder ein Grund, Samstags 14-15 Uhr im Auto zu sitzen, weil es einfach eine der besten Sendungen des Deutschlandradio Kultur ist. Gibt's natürlich auch online.
Letzte Woche lief dort, anlässlich der Berlinale, ein Beitrag über Machinima, interaktive Videos, Remixing und mehr. Ich komme auch zu Wort - den kompletten Beitrag kannst Du hier hören.
 
VEB in Berlin am 4.2.
Geschrieben von Stefan Kluge   
Friday, 1. February 2008
Am Montag den 4.2. werden Markus Beckedahl von netzpolitik.org und ich auf dem Kurzfilmfestival EMERGE AND SEE in Berlin aufschlagen. 17:15 beginnt unserer Vortrag, es geht um "Creative Commons - Tools for the Remix Generation". Markus wird ueber den theoretischen Sinn der Lizenzen reden und ich ueber unsere Erfahrungen damit, als Label.
Das Festival gibt es seit 2000, es findet in Berlin, London und Budapest einmal im Jahr statt. Konferenzsprache ist Englisch, Du kannst also Deine non-german-speaking Buddies mitbringen :D

 
Erste Schnittfassung
Geschrieben von Stefan Kluge   
Thursday, 3. January 2008
Zum 31.12. habe ich zum ersten Mal eine Schnittfassung der Droge beendet, mit der ich selbst zufrieden bin! Hier ein paar Daten: Mit Abspann wird der Film knapp 80 Minuten lang sein - zusammengehalten von 1.500 Schnitten. Der am schnellsten hackende Film, den ich kenne, ist Spun: über 5.000 cuts. Komplett schnittfreie Filme gibt es übrigens auch: Als erster dürfte Hitchcocks Rope gelten. Die normale Schnittgeschwindigkeit soll so bei 700 Schnitten liegen.
Mein Rechner war ein Core 2 Duo 2.4 GHz, 2GB RAM und 2.5TB auf diverse SATA, IDE, Firewire 400 und USB2-Platten verteilt, mit zwei 1680x1050 TFTs. Nichts Unverschämtes also.

Geschnitten habe ich mit Adobe Premiere CS2. Route 66 wurde mit Avid Express DV geschnitten, aber Avid hatte noch keine 720p25-Unterstützung, als ich die Droge anfing, deswegen der Umstieg. Insgesamt bin ich zufrieden mit Premiere. Ich würde es wieder nehmen. Final Cut kam nicht in Frage: ich war nie ein Macintosh-Mann. Und Cinelerra, auf Mandriva-Linux getestet, hat mich leider zum einen mit dem gewöhnungsbedürftigen Interface verschreckt (im Gegensatz zu Codern sind Grafiker und Cutter da durchaus empfindlich) und zum Zweiten mit Gerüchten um die nicht so atemberaubende Performance (kann da mal jemand den Gegenbeweis antreten?). Vielleicht ergibt sich ja beim nächsten VEB Filmprojekt eine Zusammenarbeit mit den Cinelerra-Entwicklern.

Mein Premiere-Workspace sah folgendermassen aus:

    VEB FILM Leipzig, "Die Letzte Droge: Schnittsystem-Arbeitsplatz", 3360x1050 Pixel

Besser als bei Avid hat mir das Handling gefallen (Geschmackssache - einfach ausprobieren), der Import (Avid konvertiert jeden Clip erst mal ins hauseigene Format. Das kostet Zeit und Plattenplatz. Premiere handhabt mehr Codecs als Avid.) und der Funktionsumfang.
Schlechter als bei Avid war die Performance (maximal ein HD-Stream in Echtzeit - mit CineForm-Codec) und die Stabilität (vor allem zum Ende der Schnittzeit hatte ich mehrere Crashs pro Schnittsession, meist dann, wenn vom Programm verschiedene Codecs gleichzeitig gehandhabt werden mussten.) Aus Performance- und Stabilitätsgründen musste ich daher den kompletten Film auf vier Premiere-Projekte verteilen. Es waren maximal 6 Videospuren und 9 Audiospuren im Einsatz - in der Regel ein bis zwei Video- und drei bis vier Audiospuren. Ich habe Voice-, Effektsound- und Musik-Audiospuren getrennt und alle Samples so abgelegt, dass ich unseren Sound Designern Tom und Philipp die Tonspuren so übergeben kann, dass jeder Sample einzeln editierbar bleibt. So sieht übrigens die Timeline aus:

    VEB FILM Leipzig, "Die Letzte Droge: Timeline des Schnitts", 4258x400 Pixel

Anhand des Feedbacks der Crew wird der Feinschliff vorgenommen und das Schnittprojekt dann für das Compositing vorbereitet.
 
Route 66 im Kino: 21.12. in Glauchau
Geschrieben von Stefan Kluge   
Monday, 10. December 2007
Tom, VEB-Veteran und Sound-Chef, hat sich mit den Masterbänder von Route 66 abgesetzt und tingelt nun auf eigene Faust durch die Programmkinos der Republik. Wie die Kollegen von der Staatssicherheit berichten, wird er am Freitag den 21.12. um 21 Uhr im Club-Kino in Glauchau erwartet. Ein brandneuer high-end-Beamer wartet auf seinen ersten Einsatz!
In der Region ist Tom übrigens auch unter dem Namen "Kirchenjesus" bekannt - wie seinerzeit der grösste deutsche Schauspieler. Der Eintritt ist frei - das ist unter seriösen Propheten so üblich. Tom wird nach der Vorführung CDs und DVDs segnen.
 
Letzter Nachdreh abgehakt
Geschrieben von Stefan Kluge   
Thursday, 29. November 2007
Unser Sounddesigner Looza hat am Wochenende seine Bude für einen Nachdreh geopfert. Matze hat Kamera und Regie geführt, ich habe versucht, mir den Katheter in den Arm zu popeln und Samstag Abend waren dann alle Nachdreh-Shots im Kasten.

Am selben Morgen, auf der A14, fiel mir noch bei 180 der Endschalldämpfer runter, was ich bestimmt ein paar Kilometer lang nicht mitbekam, weil gerade ein altes Chemical Brothers Album lief, das sowieso klingt, als zieht man mit 180 einen Zentner Metallschrott hinter sich her. Den Auspuff wollte ich erst mit einem Scart-Kabel festbinden - so hätte das Ding endlich mal Verwendung gefunden.
Die kommenden zweieinhalb Wochen muss ich auf einem Kongress als Video-Operator jobben, danach wird das Nachdreh-Material endlich in die Droge eingebaut und der Schnitt zu Ende gebracht. Hallelujah.
 
Route 66 Gimmicks
Geschrieben von Stefan Kluge   
Sunday, 11. November 2007
Jetzt, wo Aldi auch schon wieder Lebkuchen im Angebot hat, haben wir ein kleines vorweinachtliches Gimmick für alle Route 66 - Fans zusammengestellt. Herzlichen Dank für euren unermüdlichen Support über die letzten Jahre - ihr habt unsere zweite Produktion "Die Letzte Droge" erst möglich gemacht, womit wir der Free Culture Filmkunst noch diesen Winter ein "Level Up" zu spenden gedenken :)

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Verfassungsbeschwerde!
Geschrieben von Mathias Eimann   
Saturday, 10. November 2007
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Nachdreh #3: Spritze ins Auge
Geschrieben von Stefan Kluge   
Tuesday, 6. November 2007
Wir sollten Tom, unseren dauernörgelnden Wessi, mal danken: dafür, dass er sich den Schuh anzieht und immer wieder, wenn eigentlich schon alle zufrieden sind, doch nochmal was am Film zu meckern hat. Womit er sich zwar kurzfristig nicht besonders beliebt macht. Was uns aber sichtbar weiter bringt. Sein neuester Vorschlag gilt der Einnahme der Droge im Film. Die findet momentan oral statt, indem der Protagonist im Laufe des Films mehrmals nach einem Becherchen greift, in dem die Flüssigkeit drin ist. Das war uns im Grunde schon immer zu schwach - Tom hat nun endlich drauf bestanden, dass das geändert wird. Denn es bedeutet, dass Stefan die Einnahme im Prinzip jederzeit kontrollieren kann, da das "er kann nicht anders"-Gefühl leider nicht rüberkommt. Auch optisch wirkt es nicht sonderlich dramatisch - die Plastikbecher sehen fast schon nach Hustensaft aus.
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Die Letzte Droge:
Premiere: 2008
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