Das
re:publica '08 Programm sieht ziemlich gut aus, ich freue mich schon drauf. Am 4. April werde ich auch selbst einen Vortrag halten: "Wie macht man ein Open Source Film Netlabel?" und an einer Podiumsdiskussion teilnehmen:
"Weil wir es können!" - das sind doch mal ein paar handfeste Titel.
Änderung 1.4.: Ich wurde gebeten statt dessen an der Podiumsdiskussion zu "Creative Commons" teilzunehmen.
Creative Commons
Tools for the Remix-Generation
16:30 Uhr, Raum: Grosser Saal
Creative Commons (cc) erlaubt Kreativen und Nutzern eine flexible Handhabung ihrer Rechte. Anfangs oft als „Info-Kommunismus“ missverstanden, hat sich cc nach fünf Jahren Laufzeit etabliert. Geschätzt soll es über 200 Millionen alternativ lizenzierte Inhalte geben, cc gilt in 43 Ländern weltweit. Zeit das Phänomen zu beleuchten. Wer wendet cc eigentlich an? Ist es nur ein Baukasten-Lizenzsystem für Kreativ-Dilettanten? Oder nutzen es auch Vertreter der klassischen Medien/Kunstwelt? Sind freie Inhalte eine Grundbedingung, damit mündige Netzbürger ihren digitalen Alltag leben können?
Wie macht man ein Open Source Film Netlabel?
12 Uhr, Raum: Workshop 1
Der "Straight to Internet"-Filmmarkt steckt bereits im Geburtskanal. VEB FILM Leipzig veröffentlichte 2004 den ersten deutschen Open Source Film und arbeitet seit dem an der Folgeproduktion, die 2008 unter Creative Commons BY-Lizenz als erster freier HD Spielfilm veröffentlicht werden soll.
Können Low Budget-Filmproduktionen ausserhalb der etablierten Filmindustrie entstehen - und sich refinanzieren? Wie könnten zukünftige Produktionen konkret aussehen und gibt es bereits kommerzielle Erfolge?