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Film |
Text deutsch |
Text englisch |
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Part 1 Prolog |
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0a) Der Hunger
nach Bewegung ist einer der ausgeprägtesten und stärksten der amerikanischen
Triebe. Und so wurde das
Au Was ich nicht ahnte
war, dass der Wagen ganz andere amerikanische Tugenden offenbaren würde!
[Stimme oben lassen!] |
“… the Hunger for movement: … the profoundest and
most compelling of American racial hungers.“ Therefore “The au I was looking for that drug, too. And to get truly
high, I chose that massive red vehicle. What I didn’t know was, that the car was goining to
bring up some other type of american virtue. |
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Part 1 Trucker |
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Part 1 Wüste |
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Part 1 Mathias |
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Part 2 Intro |
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Part 2 Featuring |
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Part 2 nach Washington |
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3a) Noch lange
bevor ich wusste wo die USA liegt, hatte mir Hollywood bereits eins klar
gemacht: willst Du auch nur halbwegs stilvoll durch die Staaten touren, dann
brauchst du einen dieser fetten amerikanischen Straßenkreuzer. Eine Karre die
gegen alle Regeln der Vernunft verstößt. Und einen Scheiß auf den
Spritverbrauch gibt. Die Jungs aus
Hollywood haben noch mehr Klischees auf Lager: Sonnenbrillen, Kopftücher,
Drogen. Route 66 - klingt auch gut. Alles was ich also
wollte, war ein richtig fettes Cabrio. Und das habe ich mir in Kalifornien
besorgt. Und an die Ostküste überführt. 3f) In knapp drei
Wochen muss das Auto wieder an der Westküste sein. Also hole ich am Airport in
Washington meinen Kameramann und meinen Berater ab. |
Long before I knew where the The guys from So what I was looking for was one of the last
american convertibles. In I got three weeks left to get the car back to the
west cost. First of all I’m going to pick up my cameraman and my consultant
at the |
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Part 2 Flughafen |
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4a) Mein
Kameramann. Perfektionist. Steif. 4b) Mein Berater.
Pragmat. Launisch. 4c) Unser Plan ist
- die USA zu durchqueren: Washington, New York, Chicago, Las Vegas, San Diego
– Sechseinhalbtausend Kilometer. Geschlafen wird im Auto. Gegessen bei Burger
King. Ungefähr so hatte ich mir das vorgestellt. |
My cameramann.
Perfectionist. Stiff. My consultant.
Pragmat. Erratic. We are going to drive cross country: |
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Part 2 Japaner |
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5) Es kommt ANDERS. Kurz vor
dem Flughafen verreckt mir die Karre. Keine Fehlzündungen, kein platzender
Reifen. Einfach kein Zug mehr. 5b) Was ist jetzt?
Ich dachte diese alten Karren hier gehen nie kaputt? Davon war in
Hollywood nie die Rede! Vom Motorschaden, bevor die Tour auch nur begonnen
hat. Vielleicht ist die
Kiste noch zu retten. Auf jeden Fall werden wir Hilfe brauchen. Unser Glück:
mein Kameramann hat Verwandschaft in Washington. |
The plan fails. The car
breaks down before I reach the airport. No backfiring no bursting tire, no
nothing. Just a loss of drag. What happened? I thought these old cars run forever? That’s what Not sure, if the car can be fixed. But damn sure
that we will need help. Thank god – my cameraman has got a relative here in |
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Part 3 Joe, Washington |
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6a) Und dieser Onkel
heißt Joe. 6b) Joe lebte
schon in Washington da hat unser Wagen noch in den Showrooms der
Cadillac-Dealer gestandene Männern zum weinen gebracht. Unserer Karre weint
keiner eine Träne nach. Alles was jetzt noch die Gemüter erregt, ist die
Fläche, die die Kiste in der Werkstatt belegt. Und trotzdem: Während wir in
Filzsitzen des Mazdas durch die Hauptstadt schaukeln ist uns völlig klar: wir
brauchen diesen Cadillac. Keinen Mazda und keinen Hyundai Pony. Wir brauchen
eine Karre die klingt wie ein zorniger Wasserbüffel, mit einer Motorhaube so
groß wie ein King Size Bett und einem Kofferraum von der Dimension eines Seat
Marbellas. Und ein Auto was nicht einen so verdammt schwulen Namen hat. Bis wir unsere
Kiste klar kriegen, quartiert Joe uns erst mal ein. 6c) Krass, Watergate! |
And this relative is uncle Joe. Joe has already been living here, when our car was
still in the showrooms of the Cadillac Dealers. When responsible men moved to
tears by looking at that beauty. Nobody will cry for OUR car and all emotions
concern to the space it takes in the dealers garage. But for all that, while
we sit in the felt seat of that Mazda and float through the capital, we know
for sure that we need that Cadillac. No Mazda and no Hyundai Pony. We need a car which
sounds like an angry grisly with a hood in the size of a king size bed and a
trunk which could be easily converted to a Jacuzzi. And god knows we will not
drive a car whichs name sound like an asian venereal disease. Until we get our Cadillac back on the road, we will
stay at Joes place. Wow, Watergate! |
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Part 3 Joes Büro, Karre reparieren |
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7a) Joe grübelt
mit uns. Wir stecken fest, ohne einen Meter Richtung Westküste gefahren zu
sein. Den Cadi habe ich in San Diego von einem äußerst dubiosen Typen
bekommen. Für zwei Riesen in Cash und 500 Kaution. Kein Vertrag, keine
Papiere. Ich gehe davon aus, dass die Karre geklaut ist. Wie auch immer. Der
Wagen muss repariert werden. 7b) Keine
schlechte Idee, so aus Joes Mund. Aber wir sind zu faul zu großen Presseaktionen.
Ich schicke ein paar Drohungen an den Typ von dem ich die Karre habe. Seine
Antwort klingt im Klartext etwa so: „Was geht mich Dein Scheiß an, Alter?“. Der Cadi wurde in
eine Werkstatt geschleppt, in der man die alte Kiste nicht mehr anfassen
will. Also suchen wir uns den teuersten Autohändler in der Hoffnung der wäre
kooperativer und lassen die Karre dorthin schleppen. Allein das ist schon ein
Drama. ( 8a) Unser Auto
wird zum Cadillac Dealer geschleppt. Wie lange die Reparatur dauert, kann man
uns nicht sagen. Jeden Tag den wir in Washington verbringen, müssen wir auf
der Straße wieder rausholen. Da die Kiste nur 160 läuft und dabei knapp 50
Liter verbraucht, liegt uns daran hier bald[betonen] zu verschwinden. Vorher
- fahren wir zu Mister President. |
Joe ponders with us. We stuck, befor we even draw a
single mile near the west cost. I got the Cadi in Not a bad idea, brought forward by Joe, but we are
to lazy for big press campaigns. I send some idle threats to the dude I got
the car from. His reply reads as follows: “I give a damn about YOUR shit!” The Cadi was towed to a garage where they declined
to get their hands on the car. So we looked for the most expensive car dealer
around, hoping that he will be more cooperative. Getting the car towed there
is a drama by itself. Our car is beeing towed to an authorized Cadillac
Dealer. Even there nobody is willing to give an serious estimate about the
time it takes to repair that monster. Every day we spend without moving
forward, we got to recover on the road. The car only runs about 100 miles and
makes less than 10 miles on the gallon at that speed. So it would be handy to
get on the road SOON. In meanwhile we take a look at Mister President. |
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Part 3 U-Bahn, vorm Weißen Haus |
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Part 4 01 Telefon, Abfahrt |
V-Rock-Musik:
Stefans Stimme im Sourround abmischen |
9b2) 6500
Kilometer liegen vor uns. Es bleiben 12 Tage. 9c) Cruisen in der
Mittagssonne. Kurze Schatten vor uns; und nach uns. Der Cadi liegt tief, die
Hinterräder verschwinden im Radkasten, die Motorhaube - am Horizont. So
hatten wir uns das vorgestellt. 8.2 Liter Hubraum,
365 PS, 2.3 Tonnen massiver Stahl und ein Drehmoment, dass es mir kurz vor
Washington die Antriebswelle zermahlen hat. Dafür haben wir mit 700$ und drei
Tagen bezahlt. Es wird also Zeit,
Meilen zu machen. Morgen haken wir New York ab und fahren dann Richtung
Chicago. |
9a) [Telefon klingelt] „This is Henson &
Partners - your local Bentley and Cadillac Dealer. Sir, you can pick up your
Cadillac. Don’t forget your Credit Card, please.” 9b) [V-Rock] „Good morning 4000 Miles left to Cruising at 500 cuibic inches of displacement. 365 horsepower,
2.3 tons of massive steel and a torque that the driveshaft melted right
before I reached Now its about time to make miles. Tomorrow we will
check off [V-Rock „first tape“] „Listen! We got a message for
the guys at valleyforge.Please do not send us any tape again! We play rock.” |
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Part 4 02
Parkplatz, Fahrt nach New York |
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9d) Die erste Nacht „on the road“. Zwei legen sich
in den Wagen, einer auf die
Straße. Keine Stunde später mischen uns die Bullen auf. Weil wir gestern
einen Schulbus gerammt haben? Nein. Weil wir auf der Straße schlafen. Also
zwängen wir uns alle in die Karre. Am Morgen - ist die
Batterie tot. Es dauert keine 10 Minuten, da schlagen die Cops wieder auf. Statt
uns zu helfen, mosern die wegen der Kamera. Kann man einen
Wagen mit Au 9e) Wohin geht man
in New York, wenn man nur einen halben Tag Zeit hat? Normalerweise gibt es zu
wirklich wichtigen Fragen keine hilfreichen Antworten. Trotzdem habe ich in
Washington immer wieder diese Frage gestellt. Es gab keine Antwort. Aber
eines sagte fast jeder: ‚Don’t drive your car in Manhattan’. Also lassen wir
die Karre stehen und setzen mit der Fähre über. |
First night on the road. Two of us sleep in the car,
one of us beside it. In less than one hour the cops are dropping in. Not
because we hit a schoolbus yesterday. No, because we sleep on the street. So
all of us have to squeeze into the car. Next morning – the battery is down. Again the cops
show up immediately. Instead of getting us back on the road by jump starting
the car, they tell us to put the camera away. Can one push-start a car with au What do you do in |
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Part 4 03
New York |
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Part 5 01
Benzin alle, Kaspern |
O-Ton von im-Auto vor
Benzin-alle an Thomas
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(Texteinblendung:
„New York, ...noch 6000 km – es bleiben: 12 Tage“) 10a) Die
Tankanzeige ist im Arsch. Plötzlich fällt alles aus: die Servolenkung, die
Bremsen, der Kiefermuskel meines Beraters. Der Tank ist leer. Vor einer Auffahrt kommen
wir zum stehen. Im Kofferraum ist ein Benzinkanister. Der Sprit muss rein,
bevor uns die Cops aufmischen oder ein Vierzigtonner hinten drauf raucht. 7) Amerikaner sind fröhlich.
Fährst du mit der Hälfte des Tempolimits vor einem Amerikaner her, dann folgt
der dir entweder stundenlang, ohne ans Überholen oder gar ans Hupen zu
denken. Oder er schließt neben dir auf und fragt dich, ob er dir helfen kann.
Nun kann man ihnen vorwerfen, es wäre nur aufgesetzt, Spaß ist nicht alles
und so weiter. Aber das ist mir egal, wenn ich in einem Bus sitze und drei
Stationen später sowieso wieder aussteige. Dann ist es erquickend, wenn mir
ein Fremder erzählt, wie er gestern Abend versehentlich fast den Hamster
seines Sohnes Ed im Trockner getoastet hätte. Vielleicht liegt es am Wetter –
jedenfalls sind Amerikaner einfach fröhlicher. |
10aa) [Radio Wave
Emotion] „You are listening to Radio
Wave-Emotion. The most ROMANTIC radio station. I got wonderful news today: I
bet you head about the three jung christian pilgrims? I heard, they are on
the quest for god! They are traveling our peaceful country searching for the
Jesus Christ! So if GOD let your ways cross you may hand them a bible! And
now, my untroubled listeners, let us pray a chaplet for them.” The fuel gage is broken. All of a sudden the car
runs out of everything. No power steering no brakes no nothing. We ran out of
fuel. We roll out in front of a driveway. A patrol can is
in the trunk. We got to refill the tank before the cops will arrive or a big
ass truck will pull in the rear of the Cadillac. Americans are cheerful natures. If you drive in
front of an american with half of the speed limit, he will follow you for
hours without thinking about passing or even honking. Or he will pass by and
ask you if you need help. One can say all that is just a kind of attached,
superficial cheerfulness. And it not all about fun in life. But I don’t care
about superficialness if I sit in a bus and get out of it four stops later
anyway. It’s nice then, when a stranger tells me about his accidental attempt
to dry the Hamster of his son Ed in the microwave, last evening. Americans
are more cheerful than other people. |
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Part 5 01
Nachtfahrt, Motel auf Drogen |
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14a) Während eines Road Trips durch die USA gibt es nichts
großartigeres, als die allabendliche Suche nach einem Motel. Etwa eine Stunde
vor dem Einkehren beginnt man damit, auf Schilder, Leuchtreklamen oder
Gebäude mit der typischen Motel-Form zu achten, die man zu allen anderen
Tageszeiten nicht mal wahrnimmt. Je billiger der Reklame-Look oder je
schäbiger die Fassade, desto besser. Die orginellsten Absteigen sind meist
die privaten Motels, die, zumindest entlang der Interstates, fast vollständig
von den Ketten verdrängt wurden. Mit der Zeit bekommt man jedoch ein Gefühl
dafür, wo man diese originellen Privatmotels findet. Ich fahre dann einfach
an irgendeiner Abfahrt Richtung Hinterland und lande in der Regel irgendwann
vor einem Motel. |
12) [V-Rock] „This is Jack of V-Rock. Do YOU KNOW what I got this
morning? Another TAPE from Valleyforge! They send us tapes EVERY DAMN
WEEK[hoch]. Guys I tell you what: we’ll play your stuff this ONE SINGLE TIME.
And you guys STOP SPAMMING US with that psychedelic music shit. You
got it? Here we go…“ During a road trip
in the |
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Part 5 02 Motel am Morgen, Tankstelle |
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14)
Motels sind alle nach dem selben Prinzip aufgebaut: ein oder zweigeschossig,
eine Tür und, meist links daneben, ein Fenster. Direkt unter dem Fenster ist
die Klimaanlage installiert, die in der Regel so unerträglich laut ist, das
man entweder nur besoffen, mit Ohropax oder überhaupt nicht schlafen kann,
weil man vergessen hat, nach einem Nichtraucher-Zimmer zu fragen und sich das
Fenster nicht öffnen lässt. Hat man ausgelost, wer der Dumme ist, der vorne
schlafen muss und somit die ganze Nacht von der Klimaanlage brutal angeblasen
wird, dann nimmt man die Fernbedienung, prüft die Kanäle: „Toll! HBO!“ oder
„Wo ist der Weather Channel?“ und schaut sich schließlich das Bad an. Hier
steht fast immer eine Badewanne. Auch in den billigsten Motels, obwohl dort
niemand auf die Idee kommen würde, sich bei einem Glas Rotwein und einem
schönen Buch in die schäbige, vergilbte Wanne zu legen, um den in Fetzen von
den letzten zwei Ringen herunterhängenden Duschvorhang im Kerzenlicht zu bewundern.
Eigentlich sind sie alle
gleich, aber jedes Motel hat eine individuelle Note. Und während man in die
Dämmerung hinein fährt, fragt man sich schon, ob man heute Abend wieder über
einen dicken, roten Plüschteppich laufen wird und ob die Zimmerantenne des
festgeschraubten Fernsehers diesmal nicht mitten im Finale der NBA Playoffs
vom Schrank stürzt. Trotz aller Überraschungen gibt es jedoch stets zwei
Konstanten: der Abstand zwischen dem Bett und dem parkenden Auto beträgt 14b) Die Karre
springt nicht an. Der Chef des Motels eilt uns mit seinem Mitsubishi zur
Hilfe. 14c) Nachdem wir
vom Chef die Batterie leergeorgelt haben, fällt uns ein, mal nach dem Sprit
zu schauen. Der Tank ist leer. (Texteinblendung:
„westlich von New York, ...noch 5500 km – es bleiben: 11 Tage“) |
Motels are more or
less all the same: one or two stories, a door and mostly left of it a window.
Below the window is the air condition installed, wich is usually unbelievably
loud, so you can eather sleep using ear-plugs, beeing drunk or don’t sleep at
all, because you forgot to ask for a non smoking room and the window can not
be opened. If you drew lots for who will be the dumbass sleeping in front, which will be the one who gets steadily
provided with ice cold air from the AC, then you take the remote control and
check the channels: “Cool. HBO!” or “Where is that damn Weather Channel?”.
Finally you take a look at the bathroom. You will find a bathtub almost
always, even in the cheapest motels although nobody would take a bath here,
enjoing an expensive red wine reading a good book while laying in the yellowed
tub having the shower curtain hangin on the last two rings in front of you in
candlelight. Actually they are
all equal, but every motel got a certain individual note. And while you are
driving in the dusk you already wonder if you will walk down a red plush
carpet this night and if the indoor aerial will fall off in the middle of the
NBA playoffs again. But despite this little surprises – you can always take
two things for granted: the distance between your bed and your car won’t be
more than three meters. And in your cupboard there will be a Bible. The car doesn’t
start. The motel chief helps out with his Mitsubishi. We already cranked
down the battery of the chief, as we remembered to check the gas level. We
ran out of gas. 14d) (Radio Rio Dio
Texas) “This is Fernando Martinez, Radio |
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Part 5 03
Reifen im Arsch (Kautabak, Miller Tire, Walmart) |
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16) Wir halten an. Der
Mantel rechts vorne hat ein Loch. Die Reifen sind das eine.
Was mir mehr Sorgen macht, sind die Bremsen. Die Verzögerung war schon mit
INTAKTEN Bremsen MäßIG. JETZT bremst der Wagen wie ein EISBRECHER. Der
Bremssattel hat sich gelöst und donnert bei jeder Bodenwelle auf die
Bremsscheibe. 16a) Wenn ich nur wüßte wie
so eine Bremse funktioniert. 18) Miller Tire. Es ist Sonntag. Während in Deutschland bis Montag
gar nichts mehr gehen würde, ist der Amerikaner zum Service allzeit bereit.
Bis auf Miller. Der Typ hat kein Bock auf Arbeit und jagt uns vom Hof. Wir
fahren zum Wal Mart Reifen-Service. 20) Wal Mart. Unser Reifen
wird gewechselt. Ein Ölwechsel wäre auch fällig, aber man weigert sich, den
Motor anzufassen. „Angeblich wäre der undicht“[langsam], und wir kämen keine
500 Meilen mehr weit.
Ein Mechaniker gibt uns den Tip
immer ordentlich Öl nachzukippen. Öl, das hier so
billig ist, wie Trinkwasser. Also
ziehen mein Berater und mein Kameramann noch mal in den Wal Mart ein. Hier
gibt es alles, von der Slipeinlage bis zum zweisitzigen Rasenmäher. (Texteinblendung: „kurz vor Chicago, ...noch
4500 km – es bleiben: 7 Tage“) |
(V-Rock) “I have seen them hitting a
bus! So damn serious I am. You better beware of these weird rockers!” 15c) (Radio Rio Dio Texas) “As my reliable We stop. We got a torn open tire. The tires are the
one thing. What bothers me more than that are the brakes. The
brake power was poor even on intact brakes, but now that car slows down like
a cargo ship. The brake caliper come loose and knocked on the brake disc on
every bump. I wonder how that works! Miller Tire. It’s
Sunday. Whereas in Wal Mart. They install a new tire. It’s about time
to make an oil change, too, but they deny to touch the motor. “It’s leaking”,
they tell us, and we wouldn’t make more than 500 miles on it. A mechanic advises us to refill the oil whensoever.
Oil which is as cheap as drinking water, here. So my consultant and my cameraman search through the
walmart again. You get everything here from a panty liner to a two seated
lawnmover. 20a) [Cus |
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Part 5 04 Bremsen |
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22a) Wir kommen
nicht weit. Die Bremsen sind nun völlig ruiniert. Im nächsten Autoladen hat
man direkt im Regal die Bolzen für einen Bremssattel eines 74er Cadillac
Eldorado liegen. 22) Beim Versuch,
die Bremsbacken wieder zurecht schieben, fällt uns auf, dass der
Bremszylinder rausgekommen ist. Wir könnten mit Handbremse weiterfahren, wenn
die nicht auch kaputt wäre. Also muss das Ding repariert werden. Der Mechaniker kommt in die
Szene – er will das wir schnell wieder vom Parkplatz verschwinden und die
zahlende Kundschaft nicht zu lange mit unserem Anblick vergraulen. Die Karre
ist inzwischen, na sagen wir mal, kein Ausstellungsstück mehr. Vom Regen
verdreckt, von den Vögeln beschissen, statt der Heckscheibe hängt eine alte
Decke im Fond und wenn man die Türen auf macht, dann quillt der Müll aus dem
Wagen. 22b) Der Cadi
läuft wieder. Morgen werden wir die Route 66 erreichen! Was wir an
Reperaturen zahlen, müssen wir anderswo einsparen. Heute Nacht steht also
statt Motel irgendeine Wiese auf dem Programm. |
We don’t go far. The brakes are completely ruined.
The next parts store got the required bolt for the 74 Cadillac Eldorado brake
right behind the desk waiting for us to buy it. As we try to fix the brake shoe, we figure that the
brake cylinder came out. We could go ahead and drive using the hand brake, if
the hand brake wouldn’t be broken either. So we got to repair that thing
right now. The mechanic comes along – he want’s us to leave
here soon, to avoid scaring the upright cus The Cadi is
running. Tomorrow we will reach the Route 66. What we pay for the car repairs, we got to save
elsewhere. This night we save by sleeping on the street again, instead of
paying for a motel. |
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Part 6 Route 66, Cadillac Ranch, Diner |
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24) Die Nacht
haben wir in einer „White Trash“ Siedlungen verbracht. Keine hundert Meter von
der Interstate entfernt, auf der die Trucks mit 130 Sachen fahren. Von einem
Albtraum wurde ich aus dem Schlaf gerissen: Ein häßlicher, schreiender Mann
zerrt an meinem Schädel - kopfüber hänge ich geknebelt als Klöppel in einer
riesigen Kirchturmglocke und dieses tobende Ungeheuer schleudert mich immer
wieder gegen die Innenwände der Glocke. Dabei springt er auf dem Kirchturm
herum und brüllt etwas vom Bau einer Oper. Als wir ankamen,
war es dunkel. Am Tag sieht das dann so aus: Blechhütten, Wohnwagen, Abfall.
Wird es für die Randgruppe zu trashig, dann zieht die weiter oder stirbt weg.
Was bleibt ist der Müll. Bis zum
Morgengrauen waren wir auf heranrasende Pickups gefasst, mit einer Ladefläche
voll scharfgemachter Kampfhunde und schießwütiger Alkoholiker. Wir packen unser
Zelt und verschwinden. 15b) Amerikaner
leben in ihren Autos. Und essen auch dort. Dafür braucht es Getränkehalter.
Heutzutage werden Neuwagen in den
USA nach der Anzahl der „Cupholder“ bewertet. Schaut man sich hier
Werbekampagnen an, so spielt das Feature Getränkehalter in der Liga der
Zylinderanzahl oder der Zuladungskapazität. In modernen Minivans, etwa dem
Chevi Venture, gibt es bis zu 17 Getränkehalter! Das dürfte der Grund, warum
unser Cadillac auf Amerikas Straßen kaum noch vertreten ist: ein fehlender
Getränkehalter. Denn obwohl an dem Wagen nahezu alles elektrisch läuft, wie
Antenne, Fenster, Kofferraumklappe, Sitze, Verriegelung oder Verdeck, hat man
1974 wohl selbst bei Cadillac nicht an Getränkehalter gedacht. Mit viel Glück trifft man
jedoch an der Burger King-Kasse auf einen aufmerksamen Geschichtsstudenten,
der im Diner jobbt, und einen gratis Getränkehalter gemeinsam mit der
Bestellung aushändigt. IHM lässt man sogar das „Is a Pepsi ok?“ auf die
Coke-Order durchgehen. 29a) Wir haben die
Route 66 erreicht. 29)
Woher kommt eigentlich der Mythos Route 66? Im Grunde ist es eine beliebige
Straße, die irgendwo im kalten, verregneten Chicago beginnt und drei
Zeitzonen, acht Bundesstaaten und knapp 2.500 Meilen später an einem sonnigen
Pazifikstrand in Los Angeles endet. Das wäre ja schon was, es war aber einmal
weit mehr als das. 1926 ins Leben gerufen
und elf Jahre später komplett ausgebaut war sie lange Zeit die Hauptstraße in den
Westen. John Steinbeck erzählte in seinem Roman „The Grapes of Wrath“ von
einer einfachen Familie, die Oklahoma verließ, um im gelobten Land ein neues
Leben zu beginnen. Noch bevor Steinbeck gut 20 Jahre später den
Literatur-Nobelpreis erhielt, hatte er die Route 66 damit bereits unsterblich
gemacht UND die Bezeichnung „The Mother Road“ geprägt. Es folgten Lieder,
Magazine, sogar eine TV-Serie. Alle gaben sich dem Mythos der einen Straße
hin – „The Main Street of America“, „The Will Rogers Highway“ oder einfach:
„Americas Highway”. 30) Ein typischer Tag
beginnt im Diner. Mit Toast und Kaffee, refill for free. Alle paar Tage: Laundry – Wäsche waschen. Danach: Auto reparieren.
Auch heute wieder, das Getriebe leckt. Nach fünf sechs Stunden ist der Wagen
wieder startklar. |
We spent the night in a white trash neighborhood. Less than a hundert meters beside the interstate where the trucks pass by at 80 miles an hour. I woke up in the middle of a nightmare: a |